| |
|
|
J E T Z T H E L F E N |
||||||||
|
PC-Konto 19-81-6 KONTO-Nummer Z 0868.12.45 WKB Gampel (E-Banking: Clearing-Nummer 765) ONLY ONE WORLD 3925 Grächen |
|||||||||||
| home I verein I projekt 1 I projekt 2 I fotos I gönner I helfen |
|||||||||||
|
|
E R N S T S C H N Y D R I G
Leben für die Kinder von Bethlehem
Pater Ernst Schnydrig wurde 1912 in Grächen/Wallis geboren. Er arbeitete als Journalist und Schriftsteller; für den Hörfunk war er als Sprecher und Autor aktiv, zudem veröffentlichte er verschiedene Bücher über das Heilige Land. Seit 1952 war er für das Referat Werbung und Publizistik im Deutschen Caritasverband verantwortlich. Gemeinsam mit einem palästinensischen Arzt und einer Schweizer Krankenschwester gründete er 1952 das Caritas Baby Hospital. In Europa baute er die Kinderhilfe Bethlehem auf, um das Spital langfristig zu sichern und zu führen.
Pater Schnydrig hat sein Leben den Kindern von Bethlehem gewidmet, «damit am Geburtsort Jesu keinem Kind medizinische Hilfe verwehrt bleibt» – so schrieb Schnydrig im Grundsteindokument des Neubaus, der 1978 eingeweiht wurde – drei Tage nach seinem plötzlichen Tod. «Wir führen sein Lebenswerk weiter», sagt Anna Beck, Geschäftsleiterin der Kinderhilfe Bethlehem. Durch einen An- und Umbau im Caritas Baby Hospital sollen zukünftig bis zu 50'000 Kinder pro Jahr behandelt werden, da der Andrang stetig wächst und der jetzige Platz nicht ausreicht.
Der Neubau des Spitals vor 30 Jahren sei ein von Pater Schnydrig mutig vorangetriebenes Projekt gewesen, der An- und Umbau mit einer ambulanten Klinik und einer Mütterschule werde nun ein «neuer, wichtiger Meilenstein der Hilfe für Kinder und Mütter in Bethlehem sein», so Anna Beck.
Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem ist heute für das Gesundheitssystem in Palästina unverzichtbar. Wenn Ärzte und Schwestern in dieser Krisenregion allen Kindern unabhängig von Herkunft, Nationalität oder Religion helfen, geben sie den Familien in Bethlehem Hoffnung. Das Spital ist untrennbar mit dem Walliser Pater Ernst Schnydrig verbunden.
«Pater Schnydrig war ein eigenwilliger und kompromissloser Mann, wenn es um die Hilfe für die Kinder und Mütter in Bethlehem ging», sagt Anna Beck. Er verstand es wie kein Zweiter, Menschen direkt anzusprechen und zu begeistern. Diese Begeisterung hat auch seine Nachfolger angesteckt, die mit der Erweiterung des Spitals eine grosse Aufgabe vor sich haben. Die gesundheitliche Situation vieler Babys und Kleinkinder in Palästina ist auch im Jahre 2008 besorgniserregend. Armutskrankheiten gehören aufgrund der schlechten Lebensbedingungen zum Alltag in Bethlehem. Ärzte, Schwestern und Sozialarbeiterinnen arbeiten in vielen Bereichen schon lange oberhalb der Kapazitätsgrenze des 30 Jahre alten Gebäudes. Besonders der ambulante Bereich und die Arbeit mit den Müttern sollen vom An- und Umbau profitieren. |
||||||||||